Politik & Gesellschaft

Do
11.03.2021

19 Uhr
Halle

Eintritt frei

Krisen und politischen Gegensätze unter den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind nicht neu. Neu allerdings ist mit dem Brexit der Austritt eines Landes aus der EU. Neu ist die Qualität, europäische Lösungen durch die Organisierung nationaler Interessen zu blockieren. Die zunehmende politische Fragmentierung vollzieht sich entlang unterschiedlicher Konfliktlinien und geht einher mit Veränderungen politischer Kräfteverhältnisse. Was geht da noch? Und wohin kann es gehen? Steht der EU-Asylpakt für die angestrebte Neuausrichtung der EU? Was ist mit einem sozialem Green New Deal – gäbe es dafür Mehrheiten?

Welche Rolle hat die EU in den globalen Auseinandersetzungen und angesichts eines neuen Kalten Kriegs zwischen den USA und China? Hinzu kommen die Ungewissheiten, die mit dem Ausgang der Wahlen in den USA verbunden sind.

Und welche Verantwortung hat Deutschland? Welche Weichen werden mit der deutschen Ratspräsidentschaft gestellt? Was wird wie zum Thema gemacht? Und gibt es linke Antworten auf diese Entwicklungen – auf der Höhe der Zeit?

Cornelia Hildebrandt ist Referentin des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung und (neben Marga Ferré, United Podemos, Spanien) neu gewählte Co-Präsidentin der Europäischen Stiftung Transform Europe – der Stiftung der Europäischen Linkspartei. Sie verfolgt sie seit vielen Jahren auch die Situation der linken Parteien in Europa

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1137064.auf-der-suche-nach-mehrheiten.html?sstr=Cornelia|Hildebrandt

https://www.rosalux.de/publikation/id/41811/herausforderungen-der-europaeischen-linkspartei-im-jahr-2020?cHash=924cf184854b8d0d4fee86638442623b

Veranstalter*innen: Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf, attac Düsseldorf, zakk und die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW