Wort & Bühne

So
06.05.2018

11 Uhr
Einlass 10.45 Uhr
Halle

10,00 EUR inkl. kl. Frühstück

 

Am Anfang war die Laufmaschine des Freiherrn von Drais. Später wurde daraus das Tretkurbelvelocyped, das Hochrad, das Niederrad. Und wie diese Erfindung immer größere gesellschaftliche Kreise zog und den Alltag revolutionierte, so fand sie folgerichtig auch Eingang in die Literatur. Mark Twain karikierte die Tücken des Drahtesels, Arthur Conan Doyle ließ seinen Sherlock Holmes eine verdächtige Fahrradspur verfolgen, Émile Zola feierte die Emanzipation der radelnden Frau. Das Lob des Fahrrads setzt sich – etwa mit Bartolinis „Fahrraddieben“, Skármetas „Radfahrer vom San Cristóbal“, Timms „Mann auf dem Hochrad“, dem „Mädchen Wadjda“ und vielen anderen – bis in die Gegenwart fort, in der das Rad mehr denn je als Zukunftschance begriffen wird. - Viel Stoff für eine vergnügliche, Tempo- und kurvenreiche Lesung.

www.heine-salon.de

Veranstalter*innen: Heinrich Heine Salon & zakk