Wort & Bühne

Di
12.06.2018

19 Uhr
Einlass 18.45 Uhr
Studio

Eintritt frei

Darauf muss man erst mal kommen: nach Dresden zur PEGIDA-Demo fahren, um den dortigen Wutbürgern mit Osterhasen und Offenheit zu begegnen. Was naiv anmuten mag, ist tatsächlich verblüffend genial. Denn um der Spaltung der Gesellschaft und den rechten Lautsprechern zu begegnen, sind das Ausprobieren neuer Wege der Auseinandersetzung zwingend notwendig.

Ali Can möchte das Feld nicht den Rechtsradikalen überlassen, sondern als Brückenbauer eine Plattform für einen vorurteilsfreien Meinungs- und Erfahrungsaustausch schaffen. „Wer bei der Hotline anruft, soll Fragen stellen, diskutieren oder einfach seine Meinung loswerden können“, sagt Ali Can.
Ein Angebot, was man auch für diesen besonderen Abend nicht ausschlagen solle.


Ali Can war selbst Asylsuchender, als seine alevitisch-kurdische Familie mit ihm im Jahr 1995 aus einer türkischen Kleinststadt nach Deutschland fliehen musste. Neben seinem Lehramtsstudium (Deutsch und Ethik!) engagiert er sich für diverse Hilfsorganisationen und gibt Workshops für den Umgang mit kultureller Vielfalt. Durch seine Friedensreise in den Osten Deutschlands und seine jüngst gegründete „Hotline für besorgte Bürger“ bekam er europaweit Aufmerksamkeit und 2016 den Jugenddemokratiepreis.

Veranstalter*innen: Jugendmigrationsdienst und Integrationsagentur der Diakonie Düsseldorf, Multikulturelles Forum e.V., Düsseldorfer Appell/ Respekt und Mut und zakk