Politik & Gesellschaft

Di
29.09.2020

19.30 Uhr
Studio

Eintritt frei

Mit der Präsidentschaft Donald Trumps ist der reaktionäre Ruf nach
"America First" zur Regierungslinie geworden. Im Alltag macht sich der
Rechtsruck vor allem in Form von verbalen und physischen Übergriffen,
Anschlägen und Morden bemerkbar. Flankiert wird diese Gewalt von Trumps
Politik, die vor allem durch eine Verschärfung der Asyl- und
Einwanderungspolitik und der Förderung reaktionärer christlicher Politik
auf sich aufmerksam macht. Doch worauf basiert der aktuelle Erfolg der
(extremen) Rechten? Welche Personen und Organisationen stecken dahinter
und welche ideologischen Vorstellungen treiben sie an?
Auf diese und weitere Fragen soll im Rahmen des Vortrags eingegangen
werden. Es wird ein Überblick über die verschiedenen politischen
Strömungen der (extremen) Rechten in den USA geboten sowie
einige derzeit exponierte Organisationen und Persönlichkeiten
vorgestellt. Die extreme Rechte wird in den gesellschaftlichen Kontext
der USA eingeordnet. Zudem wird auf aktuelle Entwicklungen im Zuge des
gesellschaftlichen Rechtsrucks und Trumps Präsidentschaft eingegangen.
Zuletzt wird aufgezeigt, warum die Beschäftigung mit der
US-Amerikanischen extremen Rechten auch für Antifaschist*innen in
Deutschland wichtig ist.

Carl Kinsky schreibt zur extremen Rechten in den USA und Deutschland für
die antifaschistischen Magazine "Der Rechte Rand" und "LOTTA".

Veranstalter*innen: Antifaschistischer Arbeitskreis an der HSD und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland (ABR), SJD – Die Falken Düsseldorf und dem ZAKK.