Politik & Gesellschaft

Mo. 23.11.2026

20 Uhr
Einlass 19.30 Uhr
Studio

Eintritt frei

Spätestens seit der Diskussion um Collien Fernandes im Frühjahr 2026 ist das Thema auf dem Schirm: Wo sind die rechtlichen Grenzen digitaler Gewalt? Mit KI-Tools können Deepfakes erstellt werden, die Diskriminierung und Gewalt abbilden sowie Desinformation streuen. Mit modernen Gefahren im Netz kommt die Notwendigkeit, praktische Selbstverteidigung für den digitalen Raum zu erlernen. Heute geht es nicht nur um den Kampf gegen Beleidigungen in Schriftform, sondern um den Schutz des eigenen Bildes, der eigenen Identität und Intimität. In seinem Impuls schaut Gavin Karlmeier in unserer Veranstaltung „Deepfakes und Künstliche Intelligenz“ auf die Frage: Was ist eigentlich von der Meinungsfreiheit gedeckt? Wo liegt die Grenze zur Redefreiheit? Und welche Mittel haben wir, um uns zu wehren – rechtlich, technisch und gesellschaftlich?



Gavin Karlmeier arbeitet seit 2018 freiberuflich als Journalist und Digitalberater. Davor hatte er beim Radiosender 1LIVE alles dafür getan, damit man nicht mehr „Radiosender 1LIVE“ sagt. Mittlerweile hält er Vorträge, entwickelt Formate und berät Unternehmen und Medienhäuser. Er berichtet über Entwicklungen im digitalen Raum mit den Schwerpunkten Internetkultur und gesellschaftlich-politische Einflüsse. Dazu hostet er seit 2022 den dreimal wöchentlich erscheinenden Podcast „Haken dran – Das Social-Media-Update“ (erscheint im heise-Verlag).

Veranstalter:innen > Mit freundlicher Unterstützung der LAG Soziokultur NRW, Ministerium Kultur und Wissenschaft.