Wort & Bühne

Sa
16.06.2018

15 Uhr
nicht im zakk

Eintritt frei

Deutschland, England, vor allem aber die Länder des Nahen und Mittleren Ostens sind die Schauplätze von Christoph Peters Erzählungen. Seine Helden sind keine unerfahrenen Touristen, sondern kommen mit Bildung, Vorwissen und oft konkreten Vorhaben. Dennoch stoßen sie immer wieder an die Grenzen des Verständnisses, scheitern daran, kulturelle Codes zu entziffern. So geht es auch dem Deutschen, der in Kairo während der revolutionären Unruhen zu einer Gruppe Intellektueller stößt, die ihn drängen eine Protestresolution zu unterzeichnen und der sich plötzlich in einer politisch überhitzten Situation wiederfindet, die er nicht ab- und einschätzen kann.

Christoph Peters, 1966 in Kalkar geboren, studierte freie Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Seit dem Jahr 2000 lebt er als Schriftsteller und Zeichner mit seiner Familie in Berlin. Seine Faszination für fremde Kulturen und für die Frage, ob und wie ein gegenseitiges Verständnis möglich ist, spiegelt sich in seinen vielfach preisgekrönten Roman, Erzählungen und Essays wider.

https://www.christoph-peters.net/

Veranstalter*innen: Heinrich-Heine-Institut, Literaturbüro NRW, Theatermuseum Düsseldorf & zakk. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf.