Politik & Gesellschaft

Sa
27.10.2018

11 Uhr
Raum 4

Eintritt frei
Um Anmeldung wird gebeten: svenja.duebbert@gmail.com

Menschen in Deutschland leben statistisch betrachtet so sicher wie nie und werden trotzdem permanent umspült von Szenarien der Angst, des Terrors und drohender Gefahren. Ist das neue Polizeiaufgabengesetz also der angemessene Schritt in einer Gesellschaft, welche die Grundrechte seiner Mitglieder schützt und respektiert oder der Schritt in Richtung Misstrauen, Verdächtigung und Willkür des Staates gegen seine Bürger? Ist das alles eine miese Show, dramatischer Ernst oder ein dämlicher Witz?
Darüber wollen wir mit Euch diskutieren. Wir wollen uns aber auch der poetischen Sicht auf Gesetzestexte widmen, über Humor und Dramatik einer Dialogführung bei Polizeieinsätzen sprechen und gemeinsam durch schreiben und spielen die dramaturgische Dimension der “Drohenden Gefahr“ ausloten. Wir wollen mit allen Interessierten zwischen vierzehn und neunundneunzig den Sinn und Unsinn dieses neuen Gesetzes betrachten und uns mit Schreiben, Sprechen und Theater dazu verhalten

Verena Meis, 1982 in Mönchengladbach geboren, lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sie ist promovierte Literatur- und Theaterwissenschaftlerin und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig. Zudem initiiert sie zahlreiche Projekte an der Schnittstelle von Wissenschaft, kultureller Bildung und künstlerischer Praxis.

Alexander Steindorf arbeitet als Schauspieler, Regisseur und Autor und lebt in Düsseldorf. Er hat unter anderem Visuellen Kommunikation an der Bauhaus-Universität in Weimar studiert,war an verschiedenen Jugendtheatern tätig und ab dem Jahr 2000 als Schauspieler am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert. Er arbeitete in über 70 Inszenierungen u. a. mit Daniela Löffner, Lisbeth Colthoff, Alexander Lang und Katja Paryla. Seit 2007 verwirklicht er zudem eigene Projekte als Schauspieler und Regisseur. Er wurde als bester Schauspieler des Jungen Schauspielhauses mit dem Gustaf-Theaterpreis 2015 ausgezeichnet. Alexander Steindorf ist Mitglied des Theaterkollektiv “per.Vers“ und Mitbegründer des Künstlerkollektiv “projekt-il“. Am Düsseldorfer Schauspielhaus waren unter seiner Regie (“projekt-il“) bisher die Arbeiten “Paradise Lost“, “Garten Eden“, “Godspeed!“ und “Do you feel the same?“ zu sehen. Des Weiteren ist er dort als Schauspieler in verschiedenen Produktionen zu sehen.

www.clublaut.zakk.de

Veranstalter*innen: zakk. Mit freundlicher Unterstützung des LVR / Landesjugendamt Rheinland. In Kooperation mit dem KuPo e.V., gefördert von der LAG Soziokultur NRW.