Wort & Bühne

So
05.05.2019

11 Uhr
Einlass 10.45 Uhr
Halle

10,00 EUR inkl. kl. Frühstück

 

B. Traven ist ein literarisches Phantom. Ein Schriftsteller dieses Namens hat nie existiert. Ebenso wenig haben ein Ingenieur aus Chicago namens Traven Torsvan und ein Übersetzer namens Hal Croves je gelebt. Es sind, wie auch der Schauspieler und Autor Ret Marut, Aliasse eines deutschen Anarchisten namens Otto Feige, der sich viermal neu erfand. In seiner neuen Biografie löst Jan-Christoph Hauschild die letzten Rätsel des B. Traven.

1924 traf ein Mann in Mexiko ein, der unter dem Namen B. Traven ein neues Leben begann und als Romanautor berühmt wird. „Das Totenschiff“, „Rebellion der Gehenkten“ oder „Der Schatz der Sierra Madre“ waren nicht nur in Deutschland erfolgreich. Dazu trug auch die Legende bei, die B. Traven um sich spann: als armer Wanderarbeiter und einsamer Forscher im Dschungel berichte er nur über Selbsterlebtes. In seiner neuen Biographie „Das Phantom.

Die fünf Leben des B. Traven“ (zum 50. Todestag des Schriftstellers am 26. März 2019 in der Edition Tiamat Berlin erschienen) blickt Jan-Christoph Hauschild hinter die Maske des Mannes, der einst als Otto Feige in Brandenburg geboren und als Ret Marut an der Münchner Räterepublik beteiligt war. Und er berichtet Spannendes vom realen Leben Travens in
Mexiko.

www.heine-salon.de

Veranstalter*innen: Heinrich Heine Salon & zakk