Wort & Bühne

Di
01.10.2019

20 Uhr
Club

Eintritt frei

Wie fühlt es sich an, tagtäglich als „Bedrohung“ wahrgenommen zu werden? Wie viel Vertrauen besteht nach dem NSU-Skandal noch in die Sicherheitsbehörden? Was bedeutet es, sich bei jeder Krise im Namen des gesamten Heimatlandes oder der Religionszugehörigkeit der Eltern rechtfertigen zu müssen?

Das Bundes- „Heimatministerium“ feierte im Jahr 2019 sein einjähriges Bestehen. Mit einem Manifest gegen Heimat – einem völkisch verklärten Konzept, wehren sich 14 deutschsprachige Autor*innen gegen dessen Normalisierung. Sie haben ihre Erfahrungen mit dieser Heimat im Essayband „Eure Heimat ist unser Alptraum“ gesammelt und erzählen von alltäglichem Rassismus, Antisemitismus, fehlendes Vertrauen in die Sicherheitsbehörden nach dem NSU Skandal und schildern, wie sich Rassismus auf die Sexualität auswirkt.

Mithu Sanyal und Nadia Shehadeh, die beiden Mitautorinnen des Bands, erzählen im Gespräch mit Michael Serrer, dem Leiter des Literaturbüros NRW, von ihren eigenen Erfahrungen.

Veranstalter*innen: zakk